Besichtigungen und Touren / Städte und Schlösser

München

Nürnberg

Schloß Prunn über die Geschichte der Kelten

Rothenburg o.d.Tauber

 Augsburg

 Regensburg

 Würzburg

 Bamberg

 Herrenchiemsee

 Linderhof

 Königssee

    Schloss Neuschwanstein

 Salzburg Österreich

 Bad Kissingen

 Rheinfall Schaffhausen

 Zürich

  Elsass / Strassbourg

 

 

 

München

Bei den an der Isar ansässigen Mönchen lässt Heinrich der Löwe im Jahre 1158 eine Brücke über den Fluss errichten, um Zoll von den Benutzern zu kassieren. Das ist die Geburtsstunde Münchens. Der Name bedeutete soviel wie "bei den Mönchen".  Die  Familie Wittelsbach regiert das Kurfürstentum Bayern. Zur besseren Verteidigung wird die Stadt im Mittelalter erstmals mit einer Stadtmauer versehen. Von dieser kann man noch immer die alten Stadttore, nämlich das Sendlinger Tor, das Karlstor und das Isartor besichtigen... Im Jahre 1810 feiert München das erste Oktoberfest. 1939 missglückt ein Attentat auf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller. Unsere professionelle Guides haben spannende und prachtvolle Geschichte der Stadt München für Sie vorbereitet! 

Preise  ansehen
Anfrage
Buchen

 

 Nürnberg

Die zweitgrößte Stadt des deutschen Bundeslandes Bayern und Metropole des Frankenlandes feierte im Jahr 2000 ihren 950. Geburtstag. Im Jahre 1050 wurde sie zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt. Diese berichtet davon, daß die vormals leibeigene junge Frau Sigena in die Freiheit entlassen wurde. Mit diesem denkwürdigen Ereignis trat Nôrenberc, das spätere Nürnberg, in das Licht der Geschichte. Im sogenannten Dritten Reich erhielt Nürnberg traurige Berühmtheit. Die Nationalsozialisten machten die Stadt zum Ort ihrer Reichsparteitage  und zur Verkündigung der schlimmen Rassengesetze. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden hier die Prozesse gegen die größten deutschen Kriegsverbrecher statt, die ,Nürnberger Prozesse"
Preise  ansehen
Anfrage
Buchen

     

Schloss Prunn

     

Schon 1037 wird ein "Wernherus de Prunne", Sohn des Grafen Babo von Abensberg, urkundlich genannt, seine Familie bleibt bis 1147 im Besitz der Anlage. Dann zunächst an die Herren von Laaber, später an die Breitenegger. 1338 kaufen die Fraunbergern die Burg. Ihr berühmtester Vetreter Hans der Freudige (gestorben 1428) war ein gefürchteter Haudegen und blieb nach Berichten in 360 Turnierkämpfen mit dem Schwert unbesiegt. Als Wolf Fraunberger später dem Ritterbund der Löwler beitrat, wurde Prunn durch Albrecht IV. von Bayern 1491 erobert und zerstört, aber wiederaufgebaut. Nach dem Aussterben der Fraunberger 1567 geht Prunn an den Grafen Joachim von Ortenburg, der auf Schloss Prunn eine spätmittelalterliche Handschrift des Nibelungenlieds entdeckte 

 

Rothenburg o.d.Tauber

Noch heute besitzt diese Stadt einen vollkommen erhaltenen Kern aus dem Mittelalter. Die frühere freie Reichsstadt ist auch noch rundherum von ihrer alten Stadtmauer umgeben. Gerne spazieren die Touristen über den Wehrgang, der fast vollständig begehbar ist, um von oben in die schmalen Gassen und auf die Plätze der Stadt zu schauen. Den Zugang in die Innenstadt bilden wie eh und je die alten Stadttore. Früher wurden sie zum Schutz gegen Eindringlinge nachts geschlossen, heute stehen sie natürlich ständig offen. Der Marktplatz ist umgeben von hohen Fachwerkhäusern mit spitzen Giebeln und wird beherrscht vom hohen Turm des Rathauses. Eine besondere Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Jakobskirche. In ihr steht ein gotischer Altar des berühmten Holzbildhauers Tilman Riemenschneider.

 

 

Augsburg

Seit der Gründung durch den römischen Kaiser Augustus 15 v. Ch. ist Augsburg ein Schnittpunkt wichtigster Verkehrsverbindungen des Kontinents. Dieser bevorzugten Lage verdankte die Stadt auch im Mittelalter ihre große Bedeutung. Im 13. Jahrhundert erreichten die Bürger der alten Bischofsstadt die Reichsunmittelbarkeit. Die geldmächtigen Fugger und die seefahrenden Welser erhoben Augsburg zur Weltstadt, zur Stadt der Kaiser und Reichstage, zum Schaffensort berühmter Maler, Bildhauer und Musiker.

 
Regensburg

Seit der Steinzeit ist der Regensburger Donaubogen besiedelt. Als ältester Name einer vorgeschichtlichen Ansiedlung ist der keltische Name Radasbona überliefert.179 n. Chr. Italienischen Gründung als römisches Legionslager Castra Regina (Lager am Regen) der III. Legion inder Regierungszeit des Kaisers Marc Aurel.6. Jahrhundert  n. Chr  Castra Regina wird als Reganespurc Herzogsresidenz der Agilolfinger und erste bayerische Hauptstadt.12. und 13. Jahrhundert  Wirtschaftliche Blütezeit durch Fernhandel bis nach Paris, Venedig und Kiew. Eine der damals wohlhabendsten und einwohnerstärksten Städte. Die romanische und gotische Architektur des Mittelalters bestimmt noch heute das Gesicht der Altstadt.

 
Würzburg

Keltische Fliehburg auf dem Marienberg Würzburg liegt zu beiden Seiten des Mains im mittleren Maintal. Die Stadt wird überragt von der Festung auf dem Marienberg auf der westlichen Höhe einer Muschelkalkplatte, in die sich der Main eingesenkt hat. 1945, 16. März Würzburger Schicksalstag: Bei einem Bombenangriff wird die Stadt zu neunzig Prozent zerstört. (Grab am Main)

 
Bamberg
Bamberg ist eine Stadt mit ursprünglichem Charakter und einer ganz besonderen Atmosphäre. 1000 Jahre Geschichte vereint in einem städtebauhistorischen Gesamtkunstwerk europäischen Rangs. Nicht ohne Grund hat die UNESCO der gesamten Bamberger Altstadt den Titel "Weltkulturerbe" verliehen. Das Fränkische Rom, wie Bamberg auch liebevoll genannt wird, hält für den Besucher eine umfangreiche Palette an verschiedenen Aktivitäten bereit.

 
Herrenchiemsee
.. ist die größte der drei Inseln im Chiemsee und wurde weltberühmt durch den Schlossbau des "Märchenkönigs"  Ludwig II. von Bayern. Die etwa 240 ha große Insel mit dem Köngsschloss, den Parkanlagen und den Wasserspielen wird Sie einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen. Bitte planen Sie deshalb ausreichend Zeit, ein um die Schönheiten von Herrenchiemsee genießen zu können.

 
Linderhof

Es ist das kleinste der drei Schlösser Ludwigs und das einzige, das vollendet wurde. Es verfügt wie Herrenchiemsee über ein Tischleindeckdich, das heißt, dass der Tisch des Speisesaals durch eine Mechanik nach unten in die Küche gelassen werden konnte. Dort wurde er gedeckt, und in Handarbeit wurde er wieder nach oben gekurbelt. Dies muss sehr anstrengend gewesen sein, da Ludwig gerne bis zu neun Gänge verspeiste. Im Schlosspark liegen, neben dem Schloss auch noch die Venusgrotte sowie der maurische Kiosk, das marrokanische Haus und das genannte Königshäuschen. Im Gegensatz zum neueren Schloss Herrenchiemsee entstand Schloss Linderhof nicht als eine Kopie eines vorhandenen Bauwerkes, obwohl es im Stil des 18. Jahrhunderts erbaut wurde. Nicht weit entfernt von Schloss Linderhof liegt das barocke Kloster Ettal, sowie Oberammergau, Ort der Passionsspiele.

 
Königssee
Umrahmt von seinen gewaltigen Felswänden ist der smaragdgrüne Königssee bei Berchtesgaden Hauptanziehungspunkt des Berchtesgadener Landes. Der fjordartig eingebettete See ist 8 km lang, bis zu 1250 m breit, 190 m tief und liegt 6 02 m über NN. Zwischen Watzmann, Jenner und Gotzenalm bedeckt der Königssee eine Fläche vom 5,2 Quadratkilometern. Nach der letzten Eiszeit wurde mit dem Gletscherrückgang der See in zwei Teile getrennt. Dadurch bildete sich am Talschluss der idyllisch gelegene Obersee. Die Umgebung des Königssees bildet die Kernzone des Alpen- und Nationalparks Berchtesgaden. Im Nationalpark wird die Natur weitestgehend sich selbst überlassen. Fehlende Ansiedlungen und Straßen, sowie die Tatsache, dass der Bootsverkehr seit 1909 ausschließlich mit Elektrobooten durchgeführt wird, gewährleisten eine unberührte Natur. Der Königssee hat Trinkwasser-Qualität.

 
Schloss Neuschwanstein  Ludwig II

Bereits 1869 hat Ludwig nach Plänen von Eduard Riedels den Grundstein für die Burg Hohenschwangau, das heutige Neuschwanstein, gelegt - es soll später eines der berühmtesten und märchenhaftesten Schlösser Deutschlands werden und weit über die Grenzen Europas hinaus berühmt. Ludwigs Ziel war es, das von ihm bewunderte Mittelalter durch dieses Bauwerk neu zu beleben. 1873 erwirbt Ludwig II die Herreninsel im Chiemsee und errichtet dort das Schloss Herrenchiemsee als ein neues Versaille. 1880 wird der Rohbau von Neuschwanstein fertig gestellt und Ludwig II kann es am 12. Dezember zum ersten Mal besuchen. Erst 1884 wird dann der Palas vollendet, so dass der König Mitte des Jahres dort eine Wohnung bezieht. 

Ein ewiges Rätsel will ich bleiben mir und anderen. 

Diesem von Ludwig selber in einem Brief an eine Erzieherin festgelegten Ziel ist der junge König Zeit seines Lebens und sogar darüber hinaus treu geblieben. Ludwig II hatte die Möglichkeiten, seine Visionen umzusetzen und hinterließ nach seinem rätselhaften,Welt besichtigten Märchenschlösser Herrenchiemsee, Linderhof und Neuschwanstein. Ihm und seiner Unterstützung des Komponisten Richard Wagner verdanken wir Opern wie die berühmte "Der Ring des Niebelungen" und die Errichtung des Festspielhauses in Bayreuth - Ludwigs Einfluss auf die deutsche Musikgeschichte ist somit vermutlich stärker, als seine politischen Aktionen es je waren. Als Märchenkönig bleibt Ludwig II den meisten Menschen in Erinnerung, als ein Sinnbild für eine vergangene, gute Zeit, und wird heute noch in Bayern ehrenvoll "der Kini" genannt.

 
Salzburg
Seit 1. Jänner 1997 sind zwei wesentliche Stätten Österreichs in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen: das Schloss Schönbrunn und die Salzburger Altstat. Die Festung Hohensalzburg, das Wahrzeichen der Stadt, wurde im Jahr 1077 von Erzbischof Gebhard erbaut, umfangreich erweitert durch Erzbischof Leonhard von Keutschach (1495-1519) und ist die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas Wer immer Rang und Namen hat - Dirigenten, Regisseure, Sänger, Schauspieler und Virtuosen von Weltruf - ist im Juli und August mit dabei, wenn die Festspielzeit das Stadtbild prägt.

 
Bad Kissingen

Es existierten verschiedenste Gründe für den Aufstieg Bad Kissings zum Weltbad. Zum Einen wurde die medizinisch-therapeutische Wirkung der Heilquellen für verschiedene Indikatoren bekannt Zum Anderen nahmen die sozialen Werte extrem zu, da in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts König Ludwig von Bayern Bad Kissingen für sich entdeckte. Es erfolgten Investitionen, und so stieg das Bad zum Fürsten- und Adelsbad auf.  Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Bad Kissingen  zum Ferienort des internationalen Hochadels, so zählten u. a. Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth, Zar Alexander II mit Gemahlin zu den Gästen.  Somit hatte Bad Kissingen den Sprung zum Weltbad gemeistert

 
Rheinfall Schaffhausen
Der Rheinfall, der grösste Wasserfall Europas, bietet dem Besucher ein grandioses Schauspiel. Über eine Breite von 150 m und eine Höhe von 23 m stürzen bei mittlerer Wasserführung des Rheins 700 Kubikmeter Wasser pro Sekunde über die Felsen. Vom Rheinfallbecken aus kann man die ganze Wucht der Wassermassen auf sich wirken lassen. Lohnenswert ist auch eine Fahrt zum mittleren Felsen, der bestiegen werden kann, oder auf die Zürcher Seite des Falles und weiter rheinabwärts. Vom Schloss Laufen aus führt ein Fussweg vorbei an den tosenden Wassermassen zur direkt im Rheinfall stehenden Plattform «Känzeli».

 
Zürich
An den Seen des Mittellandes entstehen Pfahlbausiedlungen. In der jüngeren Eiszeit ( La Tène, 450-50 v. Chr.) siedeln die Helvetier, ein Keltenstamm, im Mittelland und in den nördlichen Alpentälern Schon vor der Eroberung Helvetiens durch die Römer bestand in Zürich eine kleine Siedlung. Darauf hin deutet schon der Name des Ortes zur Römerzeit, Turicum: Dieses Wort ist aus der heraus nicht verständlich, muss also zwingend schon vor der Ankunft der Römer existiert haben. Zur Römerzeit war Zürich ein Vicus von etwa 250 Einwohnern mit einer Zollstation, da der Ort an der  von Richtung die Grenzstation zwischen  und  bildete. Im vierten Jahrhundert wurde ein Kastell errichtet, dessen Überreste noch auf dem  zu sehen sind. 401 wurde das Kastell von der römischen Besatzung verlassen und die nächsten Jahrhunderte von Zürich liegen im Dunkeln. 1218 wurde Zürich Reichsstadt und hatte eine offizielle Stadtbehörde mit Siegel, aber es war nicht einfach für die neue Reichsstadt, sich gegen die mächtige Äbtissin des Fraumünsters und den umliegenden Hochadel durchzusetzen  1291 kam es zu einer Machtverschiebung im Rat, die Mehrheit war jetzt bei den Fernkaufleuten. Das neue Kaufmannspatriarchat handelte mit Italien, Deutschland, und Osteuropa und manipulierte Preise, Währung und Stadtfinanzen in eigenem Interesse und zum Nachteil der ortsansässigen Handwerker, denen es jedoch verboten war, sich in zu organisieren.

   
Elsass / Strasbourg
Entdecken Sie das Elsass mit seinen historischen Städten, romantischen Winzerdörfchen und die Schönheit der Vogesen. Genießen Sie die elsässische Küche in den Restaurants oder in rustikalen Fermes Auberges Das Elsass mit dem Rhein als Ostgrenze war fast während seiner gesamten Geschichte Grenzland. Im ersten vorchristlichen Jahrhundert lebten hier die keltischen Nemeter, Triboker und Rauriker. Im Jahre 58. v. Chr. vereitelte Julius Cäsar einen Eroberungsversuch durch die Sueben unter Ariovist, was mit dem Beginn der römischen Eroberung Galliens zusammenfällt. Als Teil der römischen Provinz Germania Superior gehörte das Elsass nun für die nächsten Jahrhunderte zum Römischen Reich. Bereits im dritten nachchristlichen Jahrhundert brachen die Alemannen, ein loser Zusammenschluss suebischer Teilstämme und anderer Germanenstämme, im Elsass ein, aber erst 406/407 fiel es endgültig in ihre Hände. 496 wurden die Alemannen von den Franken unter dem Merowingerkönig Chlodwig unterworfen und nach und nach christianisiert; das Elsass gehörte nun zu Austrasien. Übrigens taucht in dieser Zeit (610) der Begriff Elsass erstmals beim Chronisten Fredegar als „Alesaciones“ auf. Graf Adalrich oder Eticho (670-695), vermutlicher Ahnherr der Habsburger, ist als eine der markantesten Persönlichkeiten des frühmittelalterlichen Elsass zu erwähnen. Die Kombination all dieser Faktoren bedeutete Hunger, Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit für die junge Generation. Deshalb wundert es nicht, dass nun viele, wie erwähnt nach Russland, aber auch nach Amerika auswanderten, wo nach dem Verbot der Sklaveneinfuhr 1807 Arbeiter für die Baumwollfelder gebraucht wurden.